RUNDER TISCH ONLINE
HYBRIDER RUNDER TISCH: IM HELMHAUS & AUF ZOOM

MIT WEM?
Wir sind zurück aus der Sommerpause und freuen uns auf den nächsten hybriden Runden Tisch! Dieses Mal diskutieren wir mit Giulia Bernardi (Kunsthistorikerin, Journalistin und TESORO-Vorstandsmitglied) über Migrationsgeschichten, Klassismus und Praktiken der Solidarität. Der Verein TESORO setzt sich für die Aufarbeitung des Leids illegalisierter migrantischer Familien mit Saisonnier- und Jahresaufenthalterstatut ein. Wie prägen diese Erfahrungen unsere Kultur- und Kunstlandschaft? Und wie gestalten wir Praktiken der Solidarität?
WANN?
Donnerstag, 3. September 2026
18:00 bis 20:00 Uhr
mit einer 15-minütigen Pause
WO?
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Der Hybride Runde Tisch findet gleichzeitig im Helmhaus und auf Zoom statt. Für eine Teilnahme im Helmhaus ist keine Anmeldung nötig.
ANMELDUNG FÜR TEILNAHME AUF ZOOM:
Anmeldeschluss: Dienstag, 1. September 2026, um 23:59 Uhr
Barrierefreiheit auf Zoom
- Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt und wird live untertitelt.
- Es gibt eine Übersetzung in Gebärdensprache (DSGS).
- Du nutzt AAC? Wir freuen uns auf deine Beiträge!
- Auch der Chat steht für Kommunikation zur Verfügung.
- Deine Anwesenheit ist ein wertvoller Beitrag, du musst nicht mitdiskutieren.
- Du kannst deine Kamera während der gesamten Sitzung ausgeschaltet lassen.
- Stimming und Fidgeting sind ausdrücklich willkommen.
- Eine Teilnahme im Liegen oder im Bett ist sehr willkommen.
- Es gibt eine feste Pause von 15 Minuten.
- Unsere Diskussion ist entspannt. Du kannst jederzeit eine individuelle Pause machen und dich wieder dazuschalten.
Leichte Sprache
Wir machen einen Runder Tisch.
Das bedeutet: Wir sprechen gemeinsam über ein wichtiges Thema.
Jede Meinung ist wichtig.
Wann ist das?
Donnerstag, 3. September
Von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr.
Wo ist das?
Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Im Hemhaus in Zürich
2. oder im Internet bei Zoom
Wer ist unser Gast?
Giulia Bernardi kommt zu uns.
Sie ist eine Kunsthistorikerin und Journalistin.
Sie ist auch Vorstandsmitglied von der Gruppe TESORO.
Was machen wir?
Wir sprechen darüber:
Welche Migrationsgeschichten gibt es in der Schweiz?
Was hat das mit Klassismus zu tun?
Was hat das mit Kunst zu tun?
Wie können wir solidarisch miteinander sein?
Barriere-Freiheit
Die Veranstaltung soll für alle barriere-arm sein.
Es gibt eine Übersetzung in Gebärdensprache (DSGS).
Das gilt für das Treffen im Helmhaus und im Internet.
Mach mit!
Du kannst mit uns diskutieren.
Oder du kannst einfach nur zuhören.
Wir freuen uns auf dich!
Konzept Runder Tisch
Im Rahmen der Helmhaus-Ausstellung «Wirtschaft mit Armut. Kunst ist Klasse!» haben wir Anfang 2025 zu drei Runden Tischen eingeladen, die sich dem Thema Klassismus aus einer intersektionalen Perspektive widmeten. Aufbauend auf diesem Austausch führen wir das Format nun regelmässig weiter – vor Ort im Helmhaus oder online.
Wir verstehen den Runden Tisch nicht nur als Diskussionsformat, sondern als Laboratorium für gesellschaftliche Transformation. Deshalb möchten wir euch dazu einladen gemeinsam einen Raum zu schaffen, in dem situiertes Wissen und Lived Experience im Zentrum stehen. Es geht uns insbesondere um die Perspektiven jener, die von struktureller Ungleichheit betroffen sind. Ziel ist es, gemeinsam nachhaltige, relationale und beständige Netzwerke zu entwickeln, die über den Einzeltermin hinaus wirken. Im Fokus steht die Stärkung gemeinsamer Handlungsmacht, um bestehende Strukturen zu verändern und plurale Zukünfte für Viele – nicht eine Mono-Zukunft für Wenige – denk- und realisierbar zu machen.
Es ist uns wichtig, dass die Teilnehmenden auch zu Themensetzer:innen werden. Deshalb laden wir Künstler:innen, Kulturschaffende, Aktivist:innen, Forschende und Expert:innen aus Erfahrung ein, das Thema Klassismus um vielfältige intersektionale Perspektiven zu bereichern.
Wir nehmen Wissen in seiner ganzen Vielfalt und Fragilität ernst: nicht-westliche und indigene Wissenswelten ebenso wie die lived experience von PoC, FLINTA’s, Psychiatrieerfahrenen und Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen. Netzwerke, die Care und geteilte Verantwortung ins Zentrum stellen, sollen gestärkt werden.
Anstelle auf Konkurrenz setzen wir auf geteilte Agency und intersektionale Solidarität, um gemeinsam Räume zu schaffen und gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken. Wir streben die Integration vergessener historischer Narrative und Zukunftsentwürfe an, die jenseits linearer „Fortschritts“-Logik liegen. Die Runden Tische verstehen sich als selbstbestimmte Geschichtsschreibung und lebendiges Korrektiv zu hegemonialen Narrativen.
Der Runde Tisch ist ein gemeinsames Projekt von Kunst braucht Kohle und dem Helmhaus Zürich.